Arbeitsplatz

Die Zytologieassistentin arbeitet in einem Labor, das einem niedergelassenen Gynäkologen oder Pathologen gehört, oder in einem Labor eines Krankenhauses oder einer Klinik.

Zur hauptsächlichen Arbeit des Mikroskopierens fallen je nach Organisation des Labors noch an:

  • Bearbeitung der Präparate (Färben, eindecken, nummerieren)
  • Dokumentation und Archivierung
  • Versand der Befunde und des Probenmaterials.
  • Erstellen der Jahresstatistik
  • Aufgaben im Bereich des Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung

Berufsaussichten

In Zeiten des raschen wirtschaftlichen Wandels, wie er sich heute auf allen Gebieten vollzieht, kann niemand die Chancen für einen Arbeitsplatz vorhersagen; bisher aber haben “alle” Zytologieschüler/innen einen Arbeitsplatz gefunden. Dies dürfte auch für die nächste Zeit gelten, besonders, wenn man bereit ist, mobil und flexibel hinsichtlich des Standorts zu sein. Man kann davon ausgehen, dass in der Bundesrepublik der Bedarf an gut ausgebildeten Zytologieassistentinnen sogar noch zunehmen wird.

Die Verdienstmöglichkeiten einer Zytologieassistentin sind grundsätzlich gut. Da im heutigen Gesundheitswesen die finanziellen Mittel jedoch knapp geworden sind, werden die Anforderungen steigen. Mehr denn je wird heute von einer Zytologieassistentin verlangt, dass sie einerseits zuverlässig, andererseits rasch arbeitet. Diese Anforderungen lassen sich nur erfüllen, wenn man willens ist, sich die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen.

Zusatzqualifikationen und Perspektiven

  • Internationales Examen International Academy of Cytology (IAC )
  • Leitende Funktion in einem Zytologischen Labor
  • Weiterbildung und Arbeit in Lehre und Forschung
  • Arbeitsplätze im In- und Ausland (z.B. Österreich, Schweiz)
  • Arbeitsplätze in der Industrie (z.B. Dünnschichttechnik, Biomarker)

Vorteile des Berufes des/ der Zytologieassistenten/in:

  • Kurze Ausbildungszeit
  • Gute Verdienstmöglichkeiten
  • Interessanter, abwechslungsreicher und verantwortungsvoller Beruf
  • Wiedereinstieg nach Familienpausen sehr gut möglich; die Zytologieschule hilft dabei.

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